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Schülerbotendienst, guten Tag

Es klingelt an der Tür, während ich in tiefster Meditation versunken im Bett liege. Aprupt hört mein Schnarchen auf. Ein Blick auf die Uhr, halb vier nachmittags. Wer kann das sein? Die Zeiten, dass ich mit dem Schlimmsten rechnen musste, sind lang vorbei. Äusserst selten, dass ich Besuch bekomme. Vielleicht ein Paket-Dienst? Oder gar ein weiblicher Fan? Diese Aussicht lässt mich meine müden Knochen hochstemmen und öffnen.

Ein junger Typ steht vor der Tür. Sein Kollege klopft sich durchs Treppenhaus und wird bei einer Nachbarin über mir fündig.
„Guten Tag, wir haben kürzlich in diesem Haus eine Befragung zum Thema Drogen durchgeführt.“

Ich erinnere mich. Etwa zwei Wochen her. Ein attraktives Mädel Mitte 20 und ein Milchgesicht. Sagten, sie wären Schüler und wollten meine Meinung über ein paar Fragen zum Thema Drogen wissen. Da hätten sie auch bei Hans-Georg Behr klingeln können. Die Frau nickte zuweilen und kritzelte ein wenig mit. Ich konnte mich allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass meine Antworten nicht wirklich interessierten. Danach verschwanden sie kommentarlos. Irgendwas an der Sache war seltsam und ich war gespannt, was hinterher kommen würde. Und jetzt steht er da, Anfang bis Mitte 20, mit hartem Blick.

„Wir sind ehemalige Drogenabhängige und versuchen nun, uns eine Zukunft zu schaffen.“

Sehr lobenswert. Willkommen im Club.

„Leider erlaubt uns der Gesetzgeber nicht auf die Schule zu gehen.“

„Wieso das denn?“

„Weil wir aufgrund unserer Drogenabhängigkeit keinen Abschluss geschafft haben und aufgrund unseres Alters jetzt nicht mehr auf eine Regelschule dürfen.“

„Na und? Es gibt andere Möglichkeiten.“

„Ja, aber das würde mich 8000 Euro kosten.“

Shit, ich bin noch völlig verpennt und schwebe im Nirwana. Kein guter Zustand für eine argumentativ fundierte Diskussion. Bevor ich mit dem Argument „Externe Prüfung“ kommen kann, labert er weiter:
„Sie müssen das so sehen: der Gesetzgeber lässt uns aufgrund unser ehemaligen Drogenabhänigkeit auch keine Ausbildung machen.“

Also jetzt erzählt er wirklich Schrott. Und das sage ich ihm.

„Sie müssen das so sehen: wir dürfen in keinen Beruf, der uns in Kontakt mit Drogen bringt. Beispielsweise wegen der Schnüffelstoffe können wir nicht Maler und Lackierer lernen.“

Der Junge ist wirklich zu bemitleiden. Ich war einige Jahre Projektleiter bei einem Sozialkonzern, der sich die Rehablitation von ehemals Drogenabhängigen zur Aufgabe gemacht hat, habe die letzten Jahre im Auftrag des Arbeitsamts Schwervermittelbare in Brot und Arbeit gebracht. Ich mag zwar gerade verpennt sein, aber blöd bin ich nicht.

„Ach, und wie kommt es dann, dass nur wenige Kilometer von hier Ex-User, die frisch aus der Therapie kommen, als Maler und Lackierer qualifiziert werden?“

„Ich weiss nicht, wie das hier in Hessen ist, aber ich komme aus Bayern. Und da ist es verboten.“

„In welchem Gesetz soll das stehen?“

Er verdreht die Augen. Der Ringrichter zählt ihn langsam an.

„Das weiss ich nicht. Aber darum geht es doch nicht. Sie müssen das so sehen: der Staat hilft uns nicht, deshalb helfen wir uns als Schülerbotendienst selber. Und die Druckerei MüllerMaierKunze hilft uns dabei. Darf ich einfach mal eine Zeitung in ihren Briefkasten stopfen?“

Ah, jetzt kommen wir der Sache langsam näher.

„Was für Zeitungen? Und was bedeutet ‚einfach mal stopfen‘?“

Er drückt mir eine Postkarte in die Hand. Auf der einen Seite ein halbnackter Mann, auf der anderen eine Liste von Magazinen, vom Spiegel bis zum goldgefärbten Blatt. Die hatte ich das letzte Mal vor fünf Jahren in der Hand, als jemand an meiner Tür klingelte und sich als Behinderter ausgab. Die Jungs haben echt Pech, dass ich schon in so vielen Bereichen gearbeitet habe. Seine Augen weiten sich bereits:
„Nein, es ist nicht das, was sie denken.“

„Ach? Ich bin mir aber ziemlich sicher, es handelt sich hier um eine Drückerkolonne.“

„Sie müssen das so sehen…“

„Ich muss gar nichts so sehen, wie du das willst.“

„Also, das verstehe ich jetzt nicht. Sie müssen das so sehen…“

„Wenn ich noch einmal diesen Satz zu hören kriege, ist die Tür sofort zu. Diese primitive Art der rhetorischen Suggestion zieht bei mir nicht.“

„Also, äh, sie müssen das so sehen…“

Tür zu. Ran an den Computer. Einfach mal bei Google „drückerkolonne drogen“ eingegeben. Und schon taucht der Name Schülerbotendienst in einem Blog auf und schwupps in einem zweiten. Führt zu einer weiteren Suchanfrage bei Google. Meine Vermutung war richtig. Wie viele ältere Herrschaften in Oberursel mögen darauf reinfallen? Ich informiere zur Sicherheit unsere Wohnbaugenossenschaft. Sollen die mal wieder einen Warn-Aushang machen.

„Ich leite es weiter an die Geschäftsführung“, sagte die Sekretärin. „Aber bis wir den Aushang machen, sind die schon über alle Berge. Und wir sind ja schon froh, dass die nicht behaupten, sie wären in unserem Auftrag unterwegs.“

Ich weise darauf hin, dass diese Kolonne möglicherweise in drei Schichten arbeitet. Die erste macht auf Umfrage, die zweite Schicht stopft „mal eben so“ eine Zeitung in den Kasten, und irgendwann kommt die dritte mit dem Abovertrag. Nun ja, ich hab getan, was ich konnte. Und kann endlich zu Ende meditieren. Oooooooommmmmmmm 🙂

106 Kommentare

  1. Kathleen Zimmer

    19/07/2009 @ 11:26 am

    Bei mir war gestern auch so ein komischer Typ der hat daselbe gefaselt.Leider war ich so blöd und all meine Kontaktdaten preisgegeben und leider hab ich auch keinen wisch erhalten.Ich wohne in Zschopau Sachsen Erzgebirge wenn ihr das liest und auch reingefallen seid meldet euch.Kann mir jemand eine Adresse von diesem Sauverein geben damit ich was schreiben kann.

  2. Heute schauten sie bei mir rein, München. Aber es ging ganz ohne Drogengeschichte. Nur ein Abo hätten sie mir gerne auf’s Auge gedrückt…

  3. In Frankfurt sind sie jetzt auch (oder wieder, hab mir hier nicht alles durchgelesen). ziemlich dreiste Verarsche..habe ich aber leider erst hinterher gemerkt, auf was für eine Scheiße ich da wieder reingefallen bin. Aber Schülerbotendienst hat sich für mich wie eine nütliche Sache angehört. Umfrage gab es keine, und richtig vorgestellt hat sich der Typ auch nicht, Verlag oder so…gar nichts. So liefs ca:

    Typ:“ Hallo, darf ich sie mal was fragen?
    Ich:*total.aggressiv* Sie sind doch bestimmt wieder vom Deutschen Videoring und wollen mir irgendwelchen Scheiß mit DVDs usw. erzählen oder??
    (ich war angenervt und vor paar minuten vom besagten Videoring belästigt worden)
    Typ:Nein neeeein…ach den deutschen videoring meinen sie..ja neeeee ja also ein Kumpel von mir ist da ja mal übel reingefallen 2 mal sogar, dann musste er das 2 mal zahlen….blablabla

    Ich dachte mir: Ok hört sich glaubwürdig an…

    Typ: blablabla….Zeitschriften, 8 Exemplare kostenlos durch Schülerboten geliefert, das ist ein Test, wollen sehen ob die Schüler es ordentlich machen, deswegen 8 oder 9 (er wusste es grad nicht so genau ?!??) gratis…nach diesen Heften wird automatisch ein Abschnitt dazugeliefert, wenn man den zurückschickt, bekommt man keine Hefte mehr, muss auch nichts zahlen (aber meine Bankdaten wollten der Typ dann..)

    Ich soll mich nicht wundern, auf dem Zettel steht was von Abo 12 Monate, 2 Hefte gratis, das würde aber in diesem Fall nicht stimmen, wie gesagt, mit dem Abschnitt da könnte ich sofort kündigen, und würde 8 (oder 9) Hefte kostenlos kriegen.“

    ACHTUNG!
    Jetzt die Sache, bei der bei mir alle Alarmglocken hätten läuten müssen:

    Auf der Rückseite war drauf:

    Hilfe für Tanzania, ein Dankesbrief von Pater soundso
    und untendrunter die Adresse vom Deutschen Videoring (!!!) von dem der Typ sich ja anfangs so distanziert hatte!!!!

    Ich frage, was das denn soll, oder er jetzt doch vom Videoring sei?!
    Typ: „Nein, nein, blablabla…wir haben nur keine eigene anzeige, danksagung, tanzania-anzeige was weiß ich was er da sagte,
    sie hätten mit dem Videoring KEINERLEI VERBINDUNG, die Adresse steht halt nur so da…“

    Ich glaube dem Typ auch noch und sage, dass es ihm ja schon klar ist, dass der Videoring einen schlechten Ruf hat, und es nicht gerade förderlich ist, auch noch dieselbe Tanzania-Hilfe-Blätter zu haben…das solltet ihr mal ändern…

    Typ: Ja, das habe ich auch schon mal angesprochen….blablabla…

    Meine Telefonnr. wollte er übrigens auch noch, erstens meinte er ruft mich an um zu fragen ob alles in Ordung ist und ob ich diesen Abschnitt bekommen hatte…und….

    er fragte mich noch unseriöserweise ob er mich auch anrufen dürfte und mich auf einen Kaffee einladen dürfe….(!!)
    Nein sorry kein Bedarf.

    ————–

    So das war meine schöne Verarsch-Geschichte…ich hoffe sie hilft dabei, dass weniger Leute auf so was reinfallen…und (haha) ich bin jetzt übrigens (AUCH, wie der Kumpel von dem Typ, wie ZUFÄLLIG) 2mal auf den selben scheißladen reingefallen…immer wieder gern…;-/

  4. Hätte ich Danis Artikel mal früher gelesen. Selbes Spiel, selber Ort…. Zum Glück hat man ja zwei Wochen Rückrufrecht =)

  5. Hallo, zur Zeit snd sie in Baden-Württemberg unterwegs. Wieder mit der Masche „Umfrage zur Rückfallquote drogenabhängiger Jugendlicher“. Bin mal gespannt, wann der zweite Trupp vor der Tür steht.

  6. Die Jungs sind zur Zeit in Köln unterwegs, Fußgängerzonen wie Schildergasse etc. Miese Taktik: sprechen hauptsächlich andere Jugendliche an, die ziemlich oft dann auch die bunten kleinen Bestellzettel ausfüllen… Oft genug gesehen im Vorbeigehen.

    Als die mich das erste mal ansprachen (war dunkel, die konnten ja nicht ahnen, dass ich schon so alt und weise bin), hätte ich mich mal auf das Spiel einlassen sollen, um wenigstens einen dieser Zettel zu ergattern… Naja vielleicht beim nächsten Mal harrharrr

  7. Defakto sollte man sich im Klaren sein, dass man an der Tür nichts kauft! Und zu Verschenken hat auch keiner was!
    Ob nun drogenabhängige Jugendliche, Behinderte oder ehmalige Kriminelle – Geschäfte schließt man im Laden oder im Büro ab, nicht an der Haustür! Zudem wir in einem Sozialstaat leben, der bisher jedem, der auch etwas Eigeninitiative gezeigt hat, auch geholfen werden konnte!
    MfG
    Screw

  8. Hi,
    heute sind sie auch in Trier unterwegs mich hat einer angesprochen bezüglich 8 Ausgaben Testen und dann die Bewertungskart für den Boten.
    Als ich ihm dann ein paar blöde fragen gestellt habe, hat er es dann bei meiner Freundinn versucht, die keinen ahnung von solchen vorgehensweisen hat und schon fast ja gesagt hat.
    Bin im dann aber ins gespräch gefallen mit „nein ist nein“

  9. Ich muss zugeben, das Landleben hat mich solche Vorgehensweisen 8 Jahre lang vergessen lassen. Aber nun kürzlich wieder zurück nach München gezogen klingelte es auch bei mir: aus dem Bett heraus (es könnte ja ein Paketbote sein)… „Schülerbotendienst“… ob ich kurz Zeit hätte an einer Befragung teilzunehmen, es ginge um Drogen: der Typ erinnerte mich an einen Schulfreund aus meinen jungen Tagen.
    „Leider etwas unpassend…“ entgegnete ich Ihm (Ihr müsst wissen: ich schlafe nicht in voller Montur und bis ich nicht geduscht und einen Liter Kaffee getrunken habe geht bei mir nicht viel).
    Er zog ab… einen Stock höher… bevor ich die Tür zu hatte konnte ich es mir nicht verkneifen: Tür nochmal auf und gerufen:“keine Macht den Drogen!“ (Wie gesagt er erinnerte mich an meine ausgelassene Jugend).

    Aber immer noch das Gute im Menschen erwartend ging ich beim „Schülerbotendienst“ von einer Art Schülerzeitung aus…
    1 / 2 Wochen später klingelte es erneut: Demnächst würden wieder Umfragen vom Schülerbotendienst durchgeführt… „War doch gerade erst….“ „Wann…“ „letzte Woche oder so…“ Und weg waren Sie (dieses Mal zu zweit)… Ohne Verabschiedung… Sich ärgernd über das schon „abgegraste“ Haus….

    Wie gut, dass nächste Woche mein Urlaub vorbei ist…. 😉
    Ich erinnere mich da von früher her noch an viele viele andere „Klingeler“…

  10. Hier in München sind die Jungs auch verstärkt unterwegs. Innerhalb von 2 Wochen haben Sie 3 mal geklingelt. Langsam fangen sie an zu nerven! Kann nur jedem davor warnen, sich belabern zu lassen

  11. Sie waren heute in Würzburg unterwegs, die Masche war die mit dem TEstabo, wo irgendwelche Schüler vom Verlag getestet werden sollen, ob diese die Zeitschrift korrekt zustellen. Hab dummerweise unterschrieben, aber nachdem es die von der Verkäuferin genannten Seite „www.schüler-botendienst.cc“ nicht gibt, bin ich hier gelandet. Werde das Abo morgen gleich widerrufen.

  12. Die gleiche Masche läuft zur Zeit in Bochum. Von Saturn zum Bofimax, ein paarhundert Meter, haben mich gleich drei junge Leute hintereinander angesprochen:“Sind Sie über 19? Schonmal was vom Schülerbotendienst gehört? …“ Genau die gleiche Masche wie bei Andi. Sie sagten dafür bekomme man ein zweimonatiges Zeitungsabo umsonst. Auf dem Wisch den man dann unterschreiben soll steht aber dick und fett: „2 Monate kostenlos sowie weitere 12 Monate gegen Rechnung“ Natürlich wollen die auch gleich Kontodaten von einem haben.. natürlich, gibt man auf der Straße gleich jedem…

  13. Vor 2 Wochen hatte das erste der Schülerbotendienst bei mir geklingelt, hab ich nich reingelassen.
    Grad eben stand n Mädel vor meiner Tür, diesmal im Treppenhaus (wohne in nem Wohnblock.
    Exakt der selbe Text wie vor 2 Wochen. Die werden wohl auf den genauen Wortlaut trainiert.

    „Damit die Jugendlichen was vernünftiges tun und nicht auf der Strasse rumhängen … ne Art Zeitungskiosk zu Fuß … nein, is kein Abo..“

    Muss wohl von nem Nachbarn reingelassen worden sein.
    Werd jetzt mal nen Aushang machen, damit die Bande beim nächsten Mal draussen bleibt.

  14. Ich war vor 18 Jahren mal in einer Drückerkolonne… und ja, dort werden die entsprechenden Texte trainiert…

    Zu meiner Zeit hatten wir sogar noch Geschenke zu vergeben, um die Leute leichter zu „überreden“ (war eben noch nicht auf diese Mitleidsschiene).

    Und eigentlich wollten wir es auch nicht machen, aber wir sahen keine andere Möglichkeit, da uns in einer solchen Kolonne diverse Dinge geboten wurden wie: ein trockener Schlafplatz, Essen, Geld…. und dass musste dann eben abgearbeitet werden…..

  15. Gestern habe ich in Nürnberg einen vom Schülerbotendienst getroffen. Aus privaten Gründen konnte ich sowieso nichts unterschreiben, habe mich jedoch eine halbe Stunde mit ihm unterhalten, weil mich Lebensgeschichten von Menschen, die es nicht so gut hatten wie ich, interessieren.
    Er war ein wirklich ehrlicher Mensch, wenn auch nicht sehr gebildet und stand voll und ganz hinter seinem Schülerbotendienst.

    Die Frage, die ich mir nach diesem Gespräch und nach den abfälligen Kommentaren in diesem Blog stelle, ist, was sind die Alternativen? Was macht ein Mensch, wenn er seit der sechsten Klasse keine Schule mehr besucht hat? Anspruch auf Staatsgelder hat man meines Wissen erst ab 25 (26?), davor sind Eltern unterhaltspflichtig.
    Was tut man, wenn man acht Jahre drogensüchtig war? Lest euch noch einmal den Kommentar über dem meinige von Sunny durch. „Wir sahen keine andere Möglichkeit“. Ich glaube, bei dem menschen, den ich gestern getroffen habe, ist das ähnlich.

    Ich will nicht sagen, dass wir alle kollektiv diese Verträge unterschreiben sollten, um Gottest willen, nein.
    Ich finde nur, dass solche Vorfälle nicht dazu führen sollten, dass in Blogs über die „Boten“ geschimpft wird, sondern zu kritischem Denken darüber, was wir dagegen tun können, dass junge Menschen sich so fühlen, als hätten sie keine Alternativen.

  16. Horst u.Brigitte

    26/02/2010 @ 3:33 pm

    Der “Schülerbotendienst” ist jetzt im Raum Rastatt unterwegs Grad eben war einer der ‘Boten’ bei mir (Samstag Mittag…) und hat ne Umfrage gemacht, also quasi die erste Welle. Die Fragen waren in etwa so:

    1. Denken Sie das therapierte Drogenabhängige eine 2. Chance verdienen?
    2. Wie hoch schätzen sie die Rückfallquote nach einer Therapie ein?
    3. Was wäre Ihrer Meinung nach notwendig, damit diese Leute nicht mehr rückfällig werden?
    Dann hat er noch nach Alter und beruflichem Status gefragt und war auch gleich wieder weg.

    Das ist der Kommentar von Basti23 vom Sept. 2007 und trifft auch heute 26.2.2010 voll zu. Also Vorsicht vor Drückerkolonnen mit fadenscheinigen Aufhängern.

    Das Mädel, das sich bei uns meldete war Jahrgang 86 und war nach ein paar kritischen Fragen unsererseits gleich wieder verschwunden: „Das wird mir hier jetz zu kompliziert!“

  17. Schülerbotendienst war am Mittwoch, 03.03. im „Nordi“ in Frankfurt a.M. unterwegs. Wurde mit der gleichen Masche wie in den anderen Kommentaren angesprochen.
    Kann nur warnen: Nichts unterschreiben und diesen Jugendlichen keine persönlichen Daten geben.

  18. Heute in Nürnberg … bla bla bla … sozial schwache Personen … keine Verpflichtung, wird inner halb der 12 Monate angerufen ob ich Zeitschrift haben möchte, wenn nicht, dann steht auf der Rechnung Betrag „0.00 €“ …
    Ich wusste an dieser Stelle schon, dass ich keinen Vertrag abschließe und auch den ganzen Hilfsorganisationen kein Geld gebe. Nicht weil ich unsozial bin, sondern weil ich so erzogen wurde.

    „Aber da kann mir nichts passieren“

    nachdem ich so blauäugig war, habe ich Unterschrieben, werde aber sofort widerrufen.

    … ich hab mich gleich weiter auf den Heimweg gemacht, habe mein Handy herbeigenommen um mich im Internet zu informieren …
    … und dann gibt es die Adresse nicht mal …

    Daraus habe ich gelernt …

  19. So, im schönen Kassel sind die „Schuelerboten“ auch eingeschlagen..
    Die Masche mit den 8 kostenlosen(!!!!) Exemplaren einer Zeitschrift konnte der Typ mich Idioten tatsächlich breitquatschen. Er sah aber auch nicht merkwürdig aus und meinte auch nichts, von wegen „Drogen“ oder so.
    Jetzt meine Frage: Klappt das mit dem Widerrufungsrecht?
    Habe ihm schon ne deutliche E-Mail geschickt. Ist die Seite „schuelerbote-online.de“ die Richtige?
    Hoffe, dass mir jemand darauf antworten kann. Ärgere mich halb tot über meine Naivität -.-

  20. Auszug aus den AGB der o.g. Webseite:

    „Dieses Widerrufsrecht findet keine Anwendung bei einem Zeitschriftenabonnement, bei dem alle bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit zu entrichtenden Zahlungen einen Gesamtbetrag von € 200,00 nicht überschreiten (§ 312 d Abs. 4 Nr. 3 BGB i. V. m. §§ 505 Abs. 1 S. 2, 491 Abs. 2 Nr. 1 BGB).“

    Kann mir nicht vorstellen daß dieser Ausschluß rechtlich möglich ist.

    Gruß, Ingo

  21. Wie kommen diese Leute mit dieser Masche durch? Das ist für mich ein Rätsel.
    Ich hoffe einfach, dass alles klappt und ich nicht an ein Abo gebunden werde.

    MfG Till

  22. „Wie kommen diese Leute mit dieser Masche durch?“ ist wohl eine seltsame Frage, wenn du gerade eben abonniert hast 😉

    Grüßla

  23. Spasst, wenn du nichts besseres zutun hast, als sich über die Leute lustig zu machen, die von denen verarscht wurden, kannst du dich auch von dieser Seite abmachen.
    Ich meine nicht die kleinen Fische auf der Straße, sondern den Boss und seine Leute.

  24. Na ja, wie das so bei Drückerkolonnen oder anderen „Briefkastenfirmen“ halt läuft: Jemand oder andere (Provision) bezahlen für irgendwas, das wir in der Masse abgegrast (gerne von wehrlosen, mittellosen Jugendlichen) und dann weg….

  25. Hallo,
    ich bin leider auch auf diesen Sch*** rein gefallen.
    Meine frage ist, hat es bei euch geklappt mit dem Widerrufsrecht, also haben die euch dann kein Geld abgezogen??

    Werde es gleich morgen abschicken.

    Wäre nett von euch zuhören ob ihr es durchgekreigt habt.

  26. Mittlerweile scheint diese Masche mit dem Schülerbotendienst zu den Drückerkolonnen in Iserlohn durchgedrungen zu sein. Nach einem Zahnarztbesuch wollte ich den Tag nur noch schlafend verbringen, aber dieses Glück war mir nicht vergönnt. Gegen 16 Uhr klingelte es an der Tür, und entgegen meiner üblichen Verhaltensweise, erst zu schauen, wer dort steht und ob ich denjenigen kenne, öffnete ich leichtsinnigerweise die Tür.

    Der junge Mann (sehr jung, Straßenkleidung, insgesamt ziemlich abgerissen), der es wagte, mich aus dem Schlaf zu reißen, ließ auch prompt seinen Spruch ab, er wäre vom Schülerbotendienst usw, usw… Obwohl noch ziemlich müde, dämmerte es mir sofort „Drückerkolonne, sei vorsichtig“. Ich sagte ihm, ich sei an einem Zeitschriftenabo nicht interessiert, da ich meine Informationen online beziehe und Zeitschriften nur kaufe, wenn etwas für mich Interessantes drinsteht. Darauf kam von ihm „Aber das ist kein Abo!“

    Er wurde dann etwas unfreundlicher und versuchte, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, ich würde armen Schülern keine 50 Cent gönnen. Armen Schülern vielleicht, aber keinen Klinkenputzern von Drückerkolonnen… Ziemlich genervt erklärte ich ihm dann (auch in der Hoffnung, dass dieser Alptraum irgendwann endet), dass ich an der Haustür sowieso keine Geschäfte abschließe oder irgendwas unterschreibe (es sei denn, die Person ist gelb-rot gekleidet und liefert mir ein Paket).

    Daraufhin kam dann der Kommentar, der das Fass zum Überlaufen brachte: „Wir könnten doch reingehen!“ Guter Witz, der nicht den erwünschten Erfolg brachte. Zum Glück bin ich ihn losgeworden, als ich ihm sagte, ich möchte mich erstmal über diesen Dienst informieren, er möge doch irgendwann wiederkommen (bin selten zuhause, von daher ist diese Chance gleich 0). Mein Verdacht hat mich nicht getäuscht, der Suchbegriff „Schülerbotendienst“ bringt doch einiges an Informationen, und der von dem Typen genannte Verlag wusste mit dem SBD auch nichts anzufangen und warnte mich davor.

  27. Also ich habe vor 2 Monaten eine Sendebestätigung der WiderrufsEmail erhalten und seitdem nichts mehr gehört. Ich möchte euch bitten, diese auch in dem Widerruf anzufordern.

  28. War heute abend einkaufen und wurde prompt halb zehn vor dem Kaufmarkt in Zwickau abgefangen.

    Meine Freundin und ich haben uns mal angehört was die wollten.
    Weil ich selbst beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe fragte ich nach einer festen Adresse wo ich mich hinwenden könnte. Leider bekam ich darauf keine konkete Antwort und der Typ tänzelte und zappelte vor uns rum, als hätte er irgendwas genommen.

    Ich dachte, das passiert mir sowieso nicht. Immer nur den anderen im Fernsehen. Bloss gut das wir nichts unterschrieben haben wenn ich das so lese.

  29. …und sie sind mal wieder in Mrburg unterwegs! Standen heute gegenüber vom H&M und haben mich direkt angequatscht!
    Also liebe Leute seid gewarnt!!

  30. …jetzt hat es auch Oldenburg(Olbg.) erwischt. Gerade eben klingelte es und ich dachte, meine Tochter käme von der Schule…denkste, ein recht runtergekommener junger Mann erzählte ohne Punkt und Komma vom Schülerbotendienst, schenkte mir eine Frauenzeitschrift und wollte nur kurz meinen Namen aufschreiben, als Bestätigung dafür, dass ab Juli Schüler hier Werbeheftchen abgeben können, „um sich 1-2 Euro zu verdienen – die kann man auch bei Hartz IV aufbringen…“ Er redete so viel und schnell, dass ich kaum folgen konnte, fragte nach nem Kugelschreiber und als ich den nicht hatte, zückte er plötzlich selbst einen (wollte er nur, dass ich die Tür unbewacht lasse?), schrieb und reicjte mir den Block zur Unterschrift. Ich war mittlerweile nicht nur genervt, sondern auch mißtrauisch und las mir den Wisch durch. Dort stand dann, ich wolle den „Gong“ abonnieren für 1,75€ pro Heft. Ich fragt ihn, ob er mich verarschen wolle und dass ich keine Zeitschrift abonnieren wolle.Er protestierte heftig als ich ihm seinen Block wegnahm und die Seite mit meinem Namen herausriß. Ich machte die Tür einfach zu. Kurz darauf hörte ich ihn bei der Nachbarin unter mir klingeln und ging ins Treppenhaus. Als er mich bemerkte, beendete er das Gespräch ganz schnell und ging. Unten traf er eine „Kollegin“ und ich hörte ihn noch sagen:“Scheiße, die eine hat`s gemerkt…“
    Also dachte ich, google es doch mal…und siehe da….bzw. hier…..!
    Der Name des Verlages ist übrigens „Verlag Service GmbH“, Kistlerhofstr. 170 in 81379 München.

  31. Masche hat sich etwas verändert habe sogar 2 mal das Vergnügen gehabt erst in Gießen vor 2 Wochen und eben in Dillenburg…

  32. Hallo Tor?
    Wenn du schreibst, mein Kommentar müsse wegen des großen Spamaufkommens freigeschaltet werden, warum machst du es dann nicht. Denn nach mir hat noch jemand geschrieben und ist zu lesen. Mein Kommentar ist so wie die anderen und hat doch nichts mit Spam zu tun.
    LG, Annette

  33. Sorry, dein erster Kommentar ist bei mir leider untergegangen. Die anderen wurden automatisch freigeschaltet. Keine Ahnung, warum das System deinen Kommentar nicht mochte. Hotmail? IP-Adresse? Kommentare in anderen Blogs, die nicht akzeptiert wurden? Ich seh keinen Grund.

  34. Hi,

    heute waren sie wieder in Oldenburg (Oldb.)!
    Ich kam gerade aus der Innenstadt und wurde auf Höhe des Fernemeldeamtes (Telekom) von zwei jungen Leuten die auf mich zukamen angesprochen.
    Zuerst fragten sie mich, ob ich schon mal etwas vom Schülerbotendienst gehört hätte, da ich es aber zum ersten mal hörte, erzählten sie mir worum es sich handele und warum sie so etwas machen. Schon nach den ersten beiden setzten wurde ich misstrauisch.
    Aber da man ja aus Höflichkeit nicht unterbrechen solle, habe ich sie erst mal aussprechen lassen.
    Sein „Kollege“, kicherte und lachte die ganze Zeit, während mir der andere jetzt den Block hinhielt und dabeidie Klausel, mit dem Widerruf einfach mit dem Finger zuhielt. (Mein Glück, hatte ich vorher nämlich schon gesehen!!!
    Da es mir jetzt dann aber zu blöd wurde, trat ich einfach wieder in die Pedale und fuhr los.
    Der Kerl, der die ganze Zeit so nett und freundlich mit mir gesprochen hatte, schrie mir auf einmal hinterher “ DU HURENSOHN“ und „Wenn ich dich Abneds erwische“.
    Also, fallt nicht auf die Idioten rein.

    Alles Gute aus Oldenburg

  35. morganalefaye

    30/07/2010 @ 11:58 am

    HAH! Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen ein Klingeln an der Tür! Zunächst nennt der „Herr“ mir nicht mal sein Ansinnen, erst bei Nachfragen rückt er mit „Schülerbotendienst“ heraus! Soso, schon wieder! Die sind hier also hoch im Norden, nahe der dänischen Grenze, auch unterwegs. Hoffe, nicht zu viele hier in der Straße fallen darauf rein. Ich werde sicherlich „Werbung“ für sie machen! 😛

    m.

  36. Donnerstag, 12.08. in Heidelberg. Meine Freundin und ich sind auf dem Weg zum Bus angelabert worden.
    “Äh, sorry, keine Zeit, muss zum Bus.” – “Ja nee, dauert nicht lange. Also, wir wollen 10.000 Schüler einstellen… Rhabarber… Zeitung in den Briefkasten… Blubber… Karte ausfüllen ob alles okay war… Nerv…” – “Äh, hallo, mein Bus steht da vorne schon, den würd ich gern erwischen.” – “Bus? Ich dachte Post?” – “Wo kann man euch erreichen? schülerboten punkt de?” – “Äh, ja, genau.” – “Dann viel Spaß noch”
    In der Bahn dann ein Abruf von meiner Freundin “Du, in Mannheim am Hauptbahnhof stehn die komischen Typen auch.”

    Muss wohl nicht erwähnen, dass die Homepage nicht existiert…

  37. In Bremen waren sie auch gerade. Ein Typ (Ex-Junkie……) im Schalke Trikot. Laber Rhabarber.
    Nachdem er seine perfekte Rede gehalten hat und ich artig alle Fragen beantwortet, rückte er mit dem Zeitschriftenkram raus. Da habe ich ihn dann abgewimmelt. Gehe jetzt mal die Nachbarn warnen, sind nämlich alles alte Leute…

  38. sie sind jetzt auch in freudenberg unterwegs!
    die selbe masche…“wir wollen uns kurz vorstellen….darf ich ihnen eine fernsehzeitschrift hierlassen?ab nächsten monat werden die hier ausgetragen, kanns ohne zusätzliche kosten….blablabla……
    im gespärch fragte er ob der name am briefkasten auch stimmte…die straße hier wär doch die ….und eh ich mich versah stand alles aufeiner karte ….ich war so blöd!auf meiner aussage hin dass ich keinen vertrag unterschriebe und keine unterschrift gebe,erklärten sie mir,dassich die bankverbindungjanicht angeben muss. ich nochmals so einen vertrag ausfüllen mussbei ihrem chef und erst dann ist es amtlich. und ich blöde kuh habe unterschrieben….hatte mein 1jähriges kind auf dem arm das quengelig war und sowar ich nichtaufmerksam!

  39. genau das gleiche vor 2 Tagen in Duisburg…

    Wir waren gerade in der Stadt als ein junger Herr von sagen wir mal 20-25Jahre kam und uns einen schön auswendig gelernten Text runterleiherte.
    Angeblich bräuchten sie Testpersonen die 8 Wochen kostenlos eine Zeitschrift bekämen und nach diesen 8 Wochen bewerten sollten,ob die Zeitschrift regelmäßig mit allen Extras erschienen sei.
    Um die Schüler,welche diese Zeitschriften austragen wollen auf ihre Zuverlässigkeit zu testen bevor sie an die zahlende Kundschaft gelassen werden.

    Ich bin bei sowas immer sehr skeptisch und habe zum Glück nicht unterschrieben.

    Vor ein par Monaten wurden wir schon auf der Autobahn angehalten,von einem Kerl der angeblich aus Kanada käme,aber einen ganz anderen dialekt hatte.Ihm sei das Benzin ausgegangen und er bräuchte Geld.
    Mein Freund gab ihm 5 Euro (was schon unnötig war,wofür gibt es AD*C etc.?).
    Der Kerl gab sich nicht zufrieden und streifte sich einen dicken Goldfarbenen Ring vom Finger,warf ihn uns zu und meinte wir sollen ihm 50 Euro geben,dies sei echtes Gold und wir würden ,wenn wir den Ring verkaufen würden das doppelte rausbekommen.

    Als wir ablehnten wurde er total aggressiv,kam halb durch´s Fenster in das Auto,ich hab erstmal die Handys etc. welche vorn im Auto lagen in Sicherheit gebracht und hatte mittlerweile richtig angst vor dem Kerl.

    Zum glück war er irgentwann so entnervt das er uns die 5 Euro wiedergegeben hat und wir schnell weg konnten.

    Ein paar Wochen später kam über so eine Masche ein Bericht im Tv …

  40. Die sind nun auch (mal wieder) in Peine (bei Braunschweig, NDS) unterwegs.

    Ein ziemlich asozial wirkender Typ (schlechte Zähne, Zigarette inna Hand..) hat mich und meinen Freund angesprochen in der Fußgängerzone.
    Er fragte,ob wir schon 20 sind (ich bins) und fing dann an von Kindern aus sozial schwachen Familien und blubb.. dann sagte ich nur ‚jaja..Zeitungsabo etc‘ und er ’nee..kein abo! bla bla..‘ aber wir machten deutlich, dass wir kein Interesse hatten und…einige Stunden später sah ich ihn tatsächlich immer noch rumlatschen und Leute belästigen!
    hm..

  41. Hallo an alle.

    Heute laufen die in Celle rum.

    Denn heute sprach mich ein junges Mädchen an, so ungefähr 16 oder 17 Jahre alt. Sie stellt sich mit Schülerbote vor.

    Angeblich bräuchte Sie Testpersonen die 8 Wochen kostenlos eine Zeitschrift bekämen und nach diesen 8 Wochen bewerten sollten,ob die Zeitschrift regelmäßig mit allen Extras erschienen sei.
    Um die Schüler,welche diese Zeitschriften austragen wollen auf ihre Zuverlässigkeit zu testen. Man bräuchte keine Kontodaten angeben. Ich habe Ihr zu verstehen gegeben, das Ich kein Interesse habe irgendwelche Zeitschriften in meinem Briefkasten zu haben. Daraufhin sagte Sie mir, kein Problem dann nur bitte deinen Namen und Tel. damit Ich angerufen werde und bestätigte wie Sie Ihre Arbeit gemacht hat. Sie fragte komischerweise nach meinem Ausweis, Ich zögerte und fragte, wieso Ausweis, es reicht doch wenn Ich dir mein Name auch so sage, sie gab mir ihren Block in die Hand, wo ich selber ausfüllen konnte, Vor- und Nachname eingeben, dann aufeinmal, sagte Sie, auch bitte die Adresse angeben usw. Ich sagte nein und schaute mir den Block etwas genauer an und sah so einige Zeitschriften abgebildet wie die Bunte und Hörzu. Ich wurde stutzig, weil vor 2 Jahren stand mal ein junger heruntergekommener Typ vor meiner Haustür, leider war Ich nicht da, meine Frau machte die Tür auf und ließ sich volllabern wegen Drogen und co. hat leider unterschrieben, aber auch gleichen Tag wiederrufen per Einschreiben an den VSR Verlag.

    Ich fragte das Mädchen für welchen Verlag Sie arbeitete und Ich war nicht überrascht als Sie erwähnte VSR Verlag. Ich sagte zu Ihr, Tut mir Leid, habe schlechte Erfahrungen gemacht mit VSR und bin dafür nicht zu haben. Von Ihr kam dann nix mehr, Sie zerriß den Zettel mit meinem Namen nur und ging leicht verärgert und kommentarlos davon.

    Normalerweise müsste der VSR Verlag vor dem Kadi landen, was die abziehen, ist doch nicht rechtens. VSR Verlag ist eine tolle Betrüger Firma.

  42. Gestern Abend: Hauptbahnhof Paderborn.

    Der Typ (etwa 20) machte auch einen abgerissenen Eindruck, kam bei mir aber nur bis „…Schülerbotendienst“.

  43. Heute waren sie in Köln, auf dem Ring. Geschichte 100% wie die von devilnight… Weiterhin Vorsicht! Die Firma hieß allerings „Med“ oder so!?

  44. Die Schülerboten-Drückerkolonne ist gerade in Passau unterwegs! Immer noch die gleiche Masche.

  45. Pingback: “Schuelerbotendienst” auf Abzocktour in Hamburg « muellis blog

  46. Lichtkrieger

    22/03/2011 @ 7:03 pm

    Die sind jetzt auch auf dem Land auch in Neufra Hohenzollern war einer von denen auch abblitzen lassen und die Polizei gerufen!

  47. DrueckerJäger

    25/04/2011 @ 2:11 pm

    Hallo schuelerbotendienst-geschädigte!

    wir sammeln eure geschichten und reichen diese zusammen bei der zuständigen staatsanwaltschaft ein. wenn der umfang der betrügereien sichtbar wird müssen die tätig werden und den laden hochgehen lassen.

    wer dabei sein will schreibt bitte folgende punkte in einer email an drueckerjagd@gmail.com:

    -wo und wann ihr angesprochen wurdet und was ihr verkauft bekommen habt.(datum steht auf dem zettel den ihr unterschrieben habt)
    – wenn möglich, wie die person heisst, die es verkauft hat (der name steht in der regel auf dem „tanzania-zettel“ mit einer nummer daneben, die ihr auch angeben solltet)
    – was sie euch angedreht haben
    – wie groß der schaden ist in euro und cent (falls ihr widerrufen habt, wie hoch er gewesen wäre)
    – euren namen und die adresse um euch als zeugen zu laden
    – eine emailadresse damit ihr auf dem laufenden gehalten werden könnt.

    die einzelnen taten werde ich dann gesammelt einreichen, wenn wir ca 50 zusammen haben, was kein problem sein sollte.

    gruß,
    der drueckerjäger

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